Main.News History

Hide minor edits - Show changes to output

Deleted lines 0-17:
!News

[[Main/DjangoYouTubeLinks|Weiter zum Live-Mitschnitten des Konzerts]]


Kooperation mit Kulturprojekt „Nymphenspiegel“

München, Mai 2009 - Seit April 2009 kooperiert der Jazz Club München e.V. mit dem Kulturprojekt Nymphenspiegel von Ralf Satori. Der JCM übernimmt dabei musikalische „Ausstattung“ von Veranstaltungen die im Rahmen des Nymphenspiegel laufen. Neue Spielorte für JCM-Bands ist das Wein Feldmann.

Weitere Informationen zu den Jam Sessions und anderen Veranstaltungen des Jazz Clubs München finden Interessierte auf der Website des Jazz Clubs München unter www.jazzclubmuenchen.de.

JCM Jam Sessions im INTERIM in verschiedenen Stilrichtungen

Jazz für alle Geschmäcker

München, März 2009 - Seit Herbst 2007 veranstaltet der Jazz Club München e.V. im Kulturzentrum INTERIM in Laim jeweils am 2. Donnerstag des Monats eine Jam Session für Jazzmusiker. Schnell hat sich dieser Termin bei Amateur- und Profi-Musikern sowie den jazzbegeisterten Zuhörern herumgesprochen und das INTERIM ist seit geraumer Zeit zu jeder Jam Session brechend voll. Neben dem bei Sessions üblichen Bebop- und Modern-Jazz werden abwechselnd Jam Sessions unter ein besonderes Motto gestellt, um so auch anderen Stilrichtungen des Jazz Gehör zu verschaffen.

Am Donnerstag, dem 12.Februar kam es im Interim zur ersten Jamsession unter dem Motto „Zigeunerjazz“, d.h. also swingender Gypsy-Jazz a la Django Reinhardt. Zahlreiche Gypsy-Musiker aus nah und fern (sogar bis hinter Frankfurt) bereicherten die Szene und begeisterten eine dankbare Zuhörerschaft. Als Eröffnungsband spielte das Michael Santifaller Trio. Der Publikumszuspruch und die Stimmung waren umwerfend. Das INTERIM war quasi „ausverkauft“ im übertragenen Sinne, da der Eintritt ja, wie bei allen Sessions, natürlich kostenlos ist.
Deleted lines 4-17:
!!10 Jahre Jazz Club München e.V.
!!!Drei Tage Deutsch-Polnisches Jazz-Festival mit internationalen Jazz-Stars

München, September 2009 - Wer geglaubt hat in einer Weltstadt wie München gab es alles schon einmal, der wurde vom 25. – 27. September dieses Jahres eines Besseren belehrt: ein dreitägiges deutsch-polnisches Jazz-Festival - das war eine echte Premiere! Zu verdanken hat die Stadt München und der Bezirk Laim dieses ausgefallene musikalische Ereignis dem Jazz Club München e.V. (JCM), seiner Vorsitzenden Elfi Freudenreich und ihrer familiären Beziehungen nach Oppeln in Polen. Unterstützt von Ehemann Franz und Mitgliedern aus dem JCM begannen bereits Anfang 2009 die Vorbereitungen für die Veranstaltung. Nach dem Beitrag des JCM über den Jazz der 60er-Jahre in München zu den 850-Jahr-Feierlichkeiten der Stadt München, sollte nun das 10-jährige Jubiläum des JCM im Herbst als Plattform für einen Austausch von deutschen und polnischen Jazzmusikern dienen. Gefördert durch das Kulturreferat der Stadt München und unterstützt vom Polnischen Generalkonsulat, dem Bezirksaussschuss 25 München-Laim und der Firma Bücher Hacker machte sich der JCM an die Arbeit polnische Musiker zu finden, Werbematerial zu entwerfen und zu verteilen sowie den Ablauf des Festivals im Kulturzentrum INTERIM in Laim zu organisieren.

Der 25.9. war als Tag Eins des Festivals den Verbindungen der deutschen und polnischen Jazzszene gewidmet. Priv. Doz. Dr. Ralf-Peter Fuchs, ein Historiker an der LMU, JCM-Mitglied und selbst ein hervorragender Saxophonist eröffnete das Festival mit einer Einführung zum Thema „Jazz in Polen - Geschichte eines Politikums“. Im Anschluss daran spielte das Jazz-Ensemble Jazzisfaction als Vorband für die polnischen Stars des Abends: dem Leszek Zadlo European Jazz Ensemble mit Leszek Zadlo (ts/ss), Konstantin Kostov (p), Sava Medan (b) und Nevian Lenkov (dr). Der Professor der Musikhochschule München mit seinem internationalen Quartett verzauberte unter Mitwirkung der bezaubernden Sängerin Agnieszka Hekiert aus Warschau mit Eigenkompositionen und Standards das Publikum und brachte den Saal im INTERIM zum Kochen.

Tag Zwei am 26.9. war dem Modern Jazz verschrieben und wurde eröffnet vom Blue Monday Jazz Quintet, die den Abend für das SO — International Jazz Quartett (Stettin) bereiteten. Piotr Wojtasik, Polens Jazztrompeter Nr. 1, war mit Newman Taylor Baker aus New York (dr) und Sylwester Ostrowski (ts) angerückt, um mit Lokalgröße Henning Sieverts (b) verstärkt die Untiefen von Jazz-Harmonik und -Metren auszuloten. Im vollen Kontrast zum Vorabend war dies ein Erlebnis für Jazz-Enthusiasten und –Spezialisten das keinen Vergleich mit anderen etablierten Spielorten in München zu Scheuen brauchte.

Der (Wahl-)Sonntag am 27.9., Tag Drei, sollte eine heitere Note bekommen. Mit einem Weißwurst-Jazzfrühschoppen und der Umrahmung durch die Ensembles Bluestones mit Sängerin Ursula Oswald und dem Michael Santifaller Trio hatte das Tadeusz Pabisiak Trio aus Oppeln seinen Auftritt. Das polnische Trio präsentierte eine interessante und ungewöhnliche Mischung aus Drum & Bass und klassischer Gitarre mit einem Repertoire aus Standards und Pop-Songs.

Als sich am Sonntag nachmittags die Türen des INTERIM schlossen, fielen Elfi Freudenreich und ihrem JCM-Team viele Steine vom Herzen: Monate intensiver Arbeit hatten sich gelohnt und einige Hundert Gäste werden wundervolle Erinnerungen an warme Herbsttage, guten Jazz und internationaler musikalischer Verständigung in ihrem Herzen tragen. Doch Ausruhen gibt’s nicht, das nächste Projekt des JCM steht schon vor der Tür: eine Jubiläums-Gala zum 100. Geburtstag des europäischen Ausnahme-Jazzmusikers Django Reinhardt am 23. Januar 2010 mit zahlreichen Stargästen aus der Gypsy Swing Szene.

Zur Bildergalerie...
Deleted lines 1-13:
>>rframe<<
test
>><<
!!Django Reinhardt
!!!Galakonzerte des Jazz Club München zum 100. Geburtstag des großen Jazzgitarristen am 23.1. und 12.3.2010

Jean „Django“ Reinhardt, Gitarrist, Komponist und Bandleader, gilt als der Vater und Begründer des europäischen Jazz. Der Sohn von Manouches (französischsprachigen Sinti) wuchs in einer Wohnwagensiedlung außerhalb von Paris auf und begann seine Karriere als professioneller Musiker als 12-Jähriger. Als 18-jähriger erlitt Django Reinhardt schwere Verletzungen beim Brand seines Wohnwagens. Sein rechtes Bein war gelähmt und seine linke Hand wurde stark verbrannt. In den folgenden anderthalb Jahren der Rehabilitation entwickelte Django Reinhardt eine völlig neue und höchst virtuose Spieltechnik.

Anfang der 1930er Jahre gründete er das legendäre Quintette du Hot Club de France - ein Orchester nur aus Saiteninstrumenten -, in dem neben Reinhardt und dem Violinisten Stephane Grappelli zwei Rhythmusgitarristen und ein Bassist mitwirkten. Dieses Quintett wurde ein Sensationserfolg und blieb bis zum Ausbruch des Zweiten Weltkrieges bestehen. Seine Berühmtheit und die Beliebtheit seiner Musik bei der französischen Bevölkerung (und wohl auch bei einigen Besatzungsoffizieren) bewahrten ihn davor, wie viele seiner Verwandten als Zigeuner verfolgt und in Konzentrationslagern umgebracht zu werden. Bis zum Ende des Krieges blieb er unbehelligt in Paris und hielt sich bedeckt, erst 1946 spielte er wieder auf einer kurzen Tournee in den Vereinigten Staaten auch mit Duke Ellington. Er verstarb 1953 an einem Schlaganfall.

Das Neue und Besondere an der Musik Reinhardts war die Mischung aus drei verschiedenen Musikstilen: er schuf aus dem schon gängigen New-Orleans-Jazz der zwanziger Jahre, den französischen Walzern und der traditionellen Spielweise der Roma einen neuen Musikstil, den Zigeuner- oder Gypsy-Swing, der neben der jazzgemäßen Rhythmik durch Akkordeffekte und Stimmungen gekennzeichnet ist. Auch heute klingt Django Reinhardts Jazz noch so frisch und faszinierend wie damals.

Der Jazz Club München e.V. zählt zahlreiche bekannte Münchner Gypsy-Swing-Musiker zu seinen Mitgliedern. Ihrem Idol zu Ehren, das am 23. Januar 2010 hundert Jahre alt geworden wäre, spielte das „clubeigene“ Michael Santifaller Quartett unter dem Pseudonym Quintette de Jazz Club de Munich ein Galakonzert im Rationaltheater in Schwabing mit seinen schönsten Kompositionen und beliebten Jazzmelodien aus seiner Ära. Für die Zusammenstellung einer Originalbesetzung seines Orchesters haben sie sich keinen Geringeren als Ismael Reinhardt, einen Gypsy-Gitarristen und Sänger aus Freiburg, eingeladen. Ismael stammt aus der selben Familie, die neben Django so berühmte Musiker wie den Geiger Schnuckenack Reinhardt hervorgebracht hat. Abgerundet wurde der Abend durch die Mitwirkung der bezaubernden und mitreißenden Münchner Sängerin Daniela Klein. Wegen des großen Erfolgs wurde das Konzert am 12.3. wiederholt.
Changed line 2 from:
<<rframe>>
to:
>>rframe<<
Changed line 4 from:
<<>>
to:
>><<
Changed lines 2-4 from:
to:
<<rframe>>
test
<<>>
Added lines 13-14:

[[Main/DjangoYouTubeLinks|Weiter zum Live-Mitschnitten des Konzerts]]
Added lines 1-41:
!News

!!Django Reinhardt
!!!Galakonzerte des Jazz Club München zum 100. Geburtstag des großen Jazzgitarristen am 23.1. und 12.3.2010

Jean „Django“ Reinhardt, Gitarrist, Komponist und Bandleader, gilt als der Vater und Begründer des europäischen Jazz. Der Sohn von Manouches (französischsprachigen Sinti) wuchs in einer Wohnwagensiedlung außerhalb von Paris auf und begann seine Karriere als professioneller Musiker als 12-Jähriger. Als 18-jähriger erlitt Django Reinhardt schwere Verletzungen beim Brand seines Wohnwagens. Sein rechtes Bein war gelähmt und seine linke Hand wurde stark verbrannt. In den folgenden anderthalb Jahren der Rehabilitation entwickelte Django Reinhardt eine völlig neue und höchst virtuose Spieltechnik.

Anfang der 1930er Jahre gründete er das legendäre Quintette du Hot Club de France - ein Orchester nur aus Saiteninstrumenten -, in dem neben Reinhardt und dem Violinisten Stephane Grappelli zwei Rhythmusgitarristen und ein Bassist mitwirkten. Dieses Quintett wurde ein Sensationserfolg und blieb bis zum Ausbruch des Zweiten Weltkrieges bestehen. Seine Berühmtheit und die Beliebtheit seiner Musik bei der französischen Bevölkerung (und wohl auch bei einigen Besatzungsoffizieren) bewahrten ihn davor, wie viele seiner Verwandten als Zigeuner verfolgt und in Konzentrationslagern umgebracht zu werden. Bis zum Ende des Krieges blieb er unbehelligt in Paris und hielt sich bedeckt, erst 1946 spielte er wieder auf einer kurzen Tournee in den Vereinigten Staaten auch mit Duke Ellington. Er verstarb 1953 an einem Schlaganfall.

Das Neue und Besondere an der Musik Reinhardts war die Mischung aus drei verschiedenen Musikstilen: er schuf aus dem schon gängigen New-Orleans-Jazz der zwanziger Jahre, den französischen Walzern und der traditionellen Spielweise der Roma einen neuen Musikstil, den Zigeuner- oder Gypsy-Swing, der neben der jazzgemäßen Rhythmik durch Akkordeffekte und Stimmungen gekennzeichnet ist. Auch heute klingt Django Reinhardts Jazz noch so frisch und faszinierend wie damals.

Der Jazz Club München e.V. zählt zahlreiche bekannte Münchner Gypsy-Swing-Musiker zu seinen Mitgliedern. Ihrem Idol zu Ehren, das am 23. Januar 2010 hundert Jahre alt geworden wäre, spielte das „clubeigene“ Michael Santifaller Quartett unter dem Pseudonym Quintette de Jazz Club de Munich ein Galakonzert im Rationaltheater in Schwabing mit seinen schönsten Kompositionen und beliebten Jazzmelodien aus seiner Ära. Für die Zusammenstellung einer Originalbesetzung seines Orchesters haben sie sich keinen Geringeren als Ismael Reinhardt, einen Gypsy-Gitarristen und Sänger aus Freiburg, eingeladen. Ismael stammt aus der selben Familie, die neben Django so berühmte Musiker wie den Geiger Schnuckenack Reinhardt hervorgebracht hat. Abgerundet wurde der Abend durch die Mitwirkung der bezaubernden und mitreißenden Münchner Sängerin Daniela Klein. Wegen des großen Erfolgs wurde das Konzert am 12.3. wiederholt.

!!10 Jahre Jazz Club München e.V.
!!!Drei Tage Deutsch-Polnisches Jazz-Festival mit internationalen Jazz-Stars

München, September 2009 - Wer geglaubt hat in einer Weltstadt wie München gab es alles schon einmal, der wurde vom 25. – 27. September dieses Jahres eines Besseren belehrt: ein dreitägiges deutsch-polnisches Jazz-Festival - das war eine echte Premiere! Zu verdanken hat die Stadt München und der Bezirk Laim dieses ausgefallene musikalische Ereignis dem Jazz Club München e.V. (JCM), seiner Vorsitzenden Elfi Freudenreich und ihrer familiären Beziehungen nach Oppeln in Polen. Unterstützt von Ehemann Franz und Mitgliedern aus dem JCM begannen bereits Anfang 2009 die Vorbereitungen für die Veranstaltung. Nach dem Beitrag des JCM über den Jazz der 60er-Jahre in München zu den 850-Jahr-Feierlichkeiten der Stadt München, sollte nun das 10-jährige Jubiläum des JCM im Herbst als Plattform für einen Austausch von deutschen und polnischen Jazzmusikern dienen. Gefördert durch das Kulturreferat der Stadt München und unterstützt vom Polnischen Generalkonsulat, dem Bezirksaussschuss 25 München-Laim und der Firma Bücher Hacker machte sich der JCM an die Arbeit polnische Musiker zu finden, Werbematerial zu entwerfen und zu verteilen sowie den Ablauf des Festivals im Kulturzentrum INTERIM in Laim zu organisieren.

Der 25.9. war als Tag Eins des Festivals den Verbindungen der deutschen und polnischen Jazzszene gewidmet. Priv. Doz. Dr. Ralf-Peter Fuchs, ein Historiker an der LMU, JCM-Mitglied und selbst ein hervorragender Saxophonist eröffnete das Festival mit einer Einführung zum Thema „Jazz in Polen - Geschichte eines Politikums“. Im Anschluss daran spielte das Jazz-Ensemble Jazzisfaction als Vorband für die polnischen Stars des Abends: dem Leszek Zadlo European Jazz Ensemble mit Leszek Zadlo (ts/ss), Konstantin Kostov (p), Sava Medan (b) und Nevian Lenkov (dr). Der Professor der Musikhochschule München mit seinem internationalen Quartett verzauberte unter Mitwirkung der bezaubernden Sängerin Agnieszka Hekiert aus Warschau mit Eigenkompositionen und Standards das Publikum und brachte den Saal im INTERIM zum Kochen.

Tag Zwei am 26.9. war dem Modern Jazz verschrieben und wurde eröffnet vom Blue Monday Jazz Quintet, die den Abend für das SO — International Jazz Quartett (Stettin) bereiteten. Piotr Wojtasik, Polens Jazztrompeter Nr. 1, war mit Newman Taylor Baker aus New York (dr) und Sylwester Ostrowski (ts) angerückt, um mit Lokalgröße Henning Sieverts (b) verstärkt die Untiefen von Jazz-Harmonik und -Metren auszuloten. Im vollen Kontrast zum Vorabend war dies ein Erlebnis für Jazz-Enthusiasten und –Spezialisten das keinen Vergleich mit anderen etablierten Spielorten in München zu Scheuen brauchte.

Der (Wahl-)Sonntag am 27.9., Tag Drei, sollte eine heitere Note bekommen. Mit einem Weißwurst-Jazzfrühschoppen und der Umrahmung durch die Ensembles Bluestones mit Sängerin Ursula Oswald und dem Michael Santifaller Trio hatte das Tadeusz Pabisiak Trio aus Oppeln seinen Auftritt. Das polnische Trio präsentierte eine interessante und ungewöhnliche Mischung aus Drum & Bass und klassischer Gitarre mit einem Repertoire aus Standards und Pop-Songs.

Als sich am Sonntag nachmittags die Türen des INTERIM schlossen, fielen Elfi Freudenreich und ihrem JCM-Team viele Steine vom Herzen: Monate intensiver Arbeit hatten sich gelohnt und einige Hundert Gäste werden wundervolle Erinnerungen an warme Herbsttage, guten Jazz und internationaler musikalischer Verständigung in ihrem Herzen tragen. Doch Ausruhen gibt’s nicht, das nächste Projekt des JCM steht schon vor der Tür: eine Jubiläums-Gala zum 100. Geburtstag des europäischen Ausnahme-Jazzmusikers Django Reinhardt am 23. Januar 2010 mit zahlreichen Stargästen aus der Gypsy Swing Szene.

Zur Bildergalerie...

Kooperation mit Kulturprojekt „Nymphenspiegel“

München, Mai 2009 - Seit April 2009 kooperiert der Jazz Club München e.V. mit dem Kulturprojekt Nymphenspiegel von Ralf Satori. Der JCM übernimmt dabei musikalische „Ausstattung“ von Veranstaltungen die im Rahmen des Nymphenspiegel laufen. Neue Spielorte für JCM-Bands ist das Wein Feldmann.

Weitere Informationen zu den Jam Sessions und anderen Veranstaltungen des Jazz Clubs München finden Interessierte auf der Website des Jazz Clubs München unter www.jazzclubmuenchen.de.

JCM Jam Sessions im INTERIM in verschiedenen Stilrichtungen

Jazz für alle Geschmäcker

München, März 2009 - Seit Herbst 2007 veranstaltet der Jazz Club München e.V. im Kulturzentrum INTERIM in Laim jeweils am 2. Donnerstag des Monats eine Jam Session für Jazzmusiker. Schnell hat sich dieser Termin bei Amateur- und Profi-Musikern sowie den jazzbegeisterten Zuhörern herumgesprochen und das INTERIM ist seit geraumer Zeit zu jeder Jam Session brechend voll. Neben dem bei Sessions üblichen Bebop- und Modern-Jazz werden abwechselnd Jam Sessions unter ein besonderes Motto gestellt, um so auch anderen Stilrichtungen des Jazz Gehör zu verschaffen.

Am Donnerstag, dem 12.Februar kam es im Interim zur ersten Jamsession unter dem Motto „Zigeunerjazz“, d.h. also swingender Gypsy-Jazz a la Django Reinhardt. Zahlreiche Gypsy-Musiker aus nah und fern (sogar bis hinter Frankfurt) bereicherten die Szene und begeisterten eine dankbare Zuhörerschaft. Als Eröffnungsband spielte das Michael Santifaller Trio. Der Publikumszuspruch und die Stimmung waren umwerfend. Das INTERIM war quasi „ausverkauft“ im übertragenen Sinne, da der Eintritt ja, wie bei allen Sessions, natürlich kostenlos ist.